Veränderungen des Gedenkorts Bleiburg/Pliberk seit 1945

    Geschichte des Ortes

    Die heutigen Gedenkstätten in und bei Bleiburg/Pliberk sind einigen Veränderungen unterworfen gewesen – sowohl materiell als auch in der Gedenkpraxis. Im Folgenden eine grobe Übersicht. Ausgangspunkt ist die Vorstellung und Behauptung, am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ bei Bleiburg/Pliberk (teilweise synonym auch: ‚Bleiburger Feld‘) wären Hunderttausende Soldaten und ZivilistInnen ermordet und vor Ort begraben worden.[1] Tatsächlich wurde am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ niemand ermordet. Dafür gibt es in der Gegend viele Kriegerdenkmäler, auf denen in geringem Ausmaß auch Kroaten (Angehörige der Ustaša, Domobrani, Wehrmacht oder (Waffen-)SS) begraben sind: Am Friedhof von Unterloibach/Spodnje Libuče (Teil von Bleiburg/Pliberk, Pfarre Sankt Andreas) liegen 14 „Kroaten“ begraben, im 20 Kilometer entfernten Völkermarkt/Velikovec (Pfarre Sankt Ruprecht) 30 „Kroaten“, darunter ein hochrangiger General.

    1952 – Erste Gedenkfeier am Friedhof

    Zu Allerheiligen 1952 kam es zu einem ersten Treffen von ehemaligen Ustaša-Soldaten sowie HOS-Soldaten in Bleiburg/Pliberk.[2] Es war dies eine Gedenkveranstaltung, die sich vor allem auf den Friedhof von Unterloibach/Spodnje Libuče konzentrierte. Am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ (der späteren Gedenkstätte am Feld) waren zu diesem Zeitpunkt lediglich die Äcker örtlicher Bauern.

    Emblem des Vereins „Bleiburger Ehrenzug“ (Počasni Bleiburški Vod, PBV) - hier 2017 während der Ustaša-Feier 2017

    1953 – Vereinsgründung

    In Folge der ersten Gedenkfeier wurde beschlossen einen Verein zu gründen. Der Verein „Bleiburger Ehrenzug“ (auf Kroatisch: Počasni Bleiburški Vod, PBV) wurde in Klagenfurt/Celovec als Verein angemeldet und genehmigt.[3] Dem Verein gehörten ausschließlich ehemaligen Angehörige der Ustaša und Domobrani an (darunter Nikica Martinović, Ilija Abramović, Petar Hrstić, Jakov Radoš, Josip Đakić, Halil Dedić, Mirko Karašić, Ante Mašinković, Ante Samovojska, Tomislav Duk, Omer Vrabac, Adem Delić, Ibrahim Pjanić).[4]

    Der Verein führt (bis heute) ein transnationales Doppelleben, ist mit seiner deutschen Bezeichnung in Österreich behördlich gemeldet und mit seiner kroatischen Bezeichnung in Kroatien gemeldet, wo er auch ein Bankkonto und zwei Vereinsadressen besitzt.[5]

    1955 – Erste Gedenkfeiern am Loibacher Feld/Libuško polje

    Zu Allerheiligen 1955 fand die erste Gedenkfeier am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ statt. In der Literatur wird dies mit dem Abzug der Alliierten in Folge des Abschlusses des Staatsvertrags von Wien erklärt.[6] Die vorgebrachten Einwände seitens der britischen sowie jugoslawischen Regierung gegen ein solches Treffen wurden seitens der österreichischen Behörden ignoriert, die Gedenkfeiern seitens der Behörden zugelassen, aber überwacht.

    Zu einem unbekannten Zeitpunkt wird die Veranstaltung statt einmal, fortan zweimal gefeiert: Einmal an jenem Sonntag, der am nächsten zum 15. Mai liegt (als Hinweis auf die „Tragödie“ der Kapitulation) und einmal im November (zu Allerheiligen).[7]

    Seitens der österreichischen Behörden wird die Veranstaltung übrigens bis heute als „Muttertagsgedenken der kroatischen Emigration“ bezeichnet, ganz so als ginge es den anreisenden Ustaša-Fans um den Muttertag und nicht um die Kapitulation der Ustaša-/NDH-Truppen am 15.Mai 1945.

    Grabstein für den Ustaša- und NDH-General Tomislav Rolf in der Stadt Völkermarkt/Velikovec (Pfarre Sankt Ruprecht), der sich durch Selbstmord der Gefangennahme entzog.

    1957 – Denkmal für Ustaša-General

    Für den Ustaša-General und Kommandanten einer Division der NDH-Armee, Tomislav Rolf, wurde 1957 in Völkermarkt/Velikovec (Pfarre Sankt Ruprecht) vom Verein ein Denkmal errichtet.

    Der Ustaša-General floh 1945 nach Österreich, in der Hoffnung für seine Verbrechen an der Zivilbevölkerung nicht von den Tito-PartisanInnen sondern von den Briten zur Verantwortung gezogen zu werden. Die Briten lieferten ihn jedoch vertragsgemäß an Jugoslawien aus, worauf er mit Gift Selbstmord beging - wie übrigens auch viele andere seiner Ustaša-Mitstreiter, die es nicht mehr geschafft hatten weit genug zu fliehen.

     

    1963 – Vereinsfahne und Behörden

    Der Verein „Bleiburger Ehrenzug“ (Kroatisch: „Počasni Bleiburški Vod“) ließ sich 1963 eine Vereinsfahne anschaffen. Das jugoslawische Konsulat in Klagenfurt/Celovec erstattete gegen die Verwendung dieser Fahne während der Gedenkfeier Anzeige bei der Vereinspolizei, da darauf das Wappen des NDH-Staates bzw. der Ustaša angebracht war (Schachbrett in U-Form; „U“ für Ustaša und mit weiß beginnend). Die Behörden ignorierten diesen Verstoß, verboten aber die Aufschrift „Počasni Bleiburški Vod“ auf der Fahne, wegen der zu starken militärischen Konnotation. Erstaunlich ist diese Auflage insofern, als dies ja auch auf den Vereinsname an sich zutreffen würde.

    Kaufvertrag Loibacher Feld, 1965

    1965 – Grundkauf und Kriegerdenkmal

    1965 wurde ein erstes Grundstück am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ erworben.[8] Verkäufer war laut Kaufvertrag die 'Agrargemeinschaft Unterloibach' (Franz Tschernko, Ignaz Glawar), als Käufer des 2.000 Quadratmeter großen Grundstücks fungierte Karl Vrabac. In der Literatur ist man teils anderer Meinung: Mal sollen es 1000 Quadratmeter, mal weniger gewesen sein. Mal soll der direkte Käufer der frühere Ustaša-Soldat Omer Vrabac, mal der Verein ‚Bleiburger Ehrenzug‘ oder der Verein ‚Kroatische Kulturgesellschaft‘ (auf Kroatisch: Hrvatsko kulturno društvo, teilweise auch: Hrvatsko kulturno društvo Bleiburg, HKDB) gewesen sein.[9] Eventuell erfolgte der Kauf auch erst 1966.[10] Noch wurde aber kein Denkmal errichtet, sondern lediglich einige Bäume gepflanzt, zudem ein Weg von der heutigen Bundesstraße zum Grundstück angelegt und am Grundstück ab dann auch eine Gedenkfeier abgehalten. Die Zeitzeugin Pavla Apovnik erinnert sich daran in folgendem Wortlaut: „Den Grund, auf dem heute das Denkmal steht, haben die Loibacher Bauern den ustaši geschenkt. Meist waren das ja Nazis. Die Bauern, die keine waren, haben ihnen trotzdem ungefähr 100 Meter Weg gerichtet und ihn schön geschottert, so dass sie mit den Autos hinkommen können.“[11]

    Gedenkfeier am Friedhof der Pfarre Unterloibach/Spodnje Libuče.

    Am Friedhof der Pfarre Unterloibach/Spodnje Libuče wurde 1965 das Grab der vierzehn kroatischen Soldaten renoviert.[12] Auf Fotos ist zu sehen, dass das Grab weiterhin aus Holzkreuzen mit aufgesetztem SS-Helm bestand.

     

    Am Friedhof der Pfarre Unterloibach/Spodnje Libuče wurden 1976 die Eisenkreuze durch diesen Grabstein aus schwarzem Marmor ersetzt.

    1976 – Kriegerdenkmal mit Grabstein

    Das Grab für Kroatische Soldaten am Friedhof der Pfarre Unterloibach/Spodnje Libuče wurde 1976 durch einen Grabstein aus schwarzem Marmor ersetzt, die Kreuze mit Helm verschwanden.[13]

    Der Grabstein führt als Begriff das „Bleiburger Feld“ (kroatisch: „Bleiburško Polje“ ein – das Soldatendenkmal für 14 bekannte Soldaten wurde damit also ein „Ersatzdenkmal“ für alle Opfer, die am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ begraben sein sollen.

    Seit 1976 ist der Grabstein auf dem Friedhof der Pfarre Unterloibach/Spodnje Libuče nahezu unverändert, lediglich eine kleine Tafel wurde ergänzt.

     

    Gedenkstein in Bleiburg/Pliberk aus 1987 (Datum des Fotos unbekannt). Es wird darauf der "HRVATSKOJ VOJSCI / SVIBANJ 1945", also der "kroatischen Armee von Mai 1945", gedacht, keineswegs nur den "gefallenen Kroaten".

    1985/1987 – Denkmalserrichtung und Irreleitung der Behörden

    Zur 40. Wiederkehr der als blutiges Massaker in der Exil-Community herumschwirrenden „Bleiburger Tragödie“ als eine Art Mythos, gab es die konkrete Bestrebung einen Gedenkstein am ‚Loibacher Feld‘/‚Libuško polje‘ zu errichten. Die Initiative ging dabei vom Verein ‚Kroatische Kulturgesellschaft (Bleiburg)‘ (Hrvatsko kulturno društvo Bleiburg, HKDB) aus. Für den Verein führte Petar Miloš Verhandlungen mit den österreichischen Behörden über eine Genehmigung. Die österreichischen Behörden lehnten ein Denkmal zuerst (vor allem aus außenpolitischen Erwägungen) gänzlich ab. Nach einem Jahr erteilten die österreichischen Behörden jedoch ihre Zustimmung unter der Bedingung, dass auf dem Denkmal nicht der „kroatischen Armee“ gedacht werden dürfe. Diese Bedingung wurde dann in der Tat aber etwas eigenwillig umgesetzt…

    Finanziert durch Spenden von Exil-KroatInnen, vor allem von solchen aus Australien,[14] wurde 1987 ein Gedenkstein errichtet. Das Denkmal erhält eine zweisprachige Inschrift auf Kroatisch und Deutsch, wobei sich der Inhalt der Übersetzung nicht deckt. Zu lesen ist ab 1987:

    "U ČAST I SLAVU / POGINULOJ / HRVATSKOJ VOJSCI / SVIBANJ 1945.
    ZUM GEDENKEN / AN DIE / GEFALLENEN KROATEN / MAI 1945
    PODIGAO MILODARIMA P. MILOŠ“

    Die wörtliche Übersetzung der kroatischen Inschrift lautet jedoch: „Zu Ruhm und Ehren / der gefallenen / kroatischen Armee“. Die Übersetzung der Widmung auf Kroatisch lautet: "Errichtet durch Spenden von P. Miloš“

    Zugespitzt formuliert: Seit 30 Jahren gedenken die anreisenden KroatInnen der „kroatischen Armee vom Mai 1945“ und damit unweigerlich der (Waffen-)SS, der Ustaša und den Domobrani. Die österreichischen Behörden „sehen“ hingegen lediglich ein „Gefallenengedenken“ (oder noch besser: "Muttertagsgedenken"). Solange man in Österreich nicht Kroatisch versteht (oder verstehen will), wird die behördliche Auflage also nicht gebrochen. Und solange seitens der Exil-KroatInnen und Ustaša-Fans niemand über die deutsche Übersetzung nachdenkt, werden die NS-Verbrecher geehrt wie ursprünglich gedacht. In der kroatischen Debatte ist diese schamlose Täuschung der österreichischen Behörden und Öffentlichkeit bis heute als „Kompromiss-Text“ bekannt.

    Neben der Inschrift wurden 1987 verschiedene Symbole angebracht: Ein christliches Kreuz aus Metall wurde links neben der Inschrift eingelassen. Rechts neben der Inschrift wurde zudem ein Halbmond mit Stern (als Verweis auf Ustaša-Soldaten muslimischen Glaubens, insbesondere innerhalb der 13.-Waffen-SS-Division ‚Handschar‘) eingraviert. Links neben der Inschrift wurde das kroatische Wappen des NDH-Staates eingraviert (mit weiß beginnend, jedoch ohne Rot).

    1987 – Gedenkfeier mit Protest

    Der Gedenkstein wurde am 10. Mai 1987 (Muttertags-Sonntag) feierlich eröffnet. Während der Feier wurden Flugblätter vor Ort verteilt die Petar Miloš als „alten Kollaborateur der Gestapo, der gegen die Interessen des Kroatischen Volkes agiert“ bezeichneten. Von wem diese Flugblätter stammten, ist unbekannt.[15]

     

    1990-1995 – BesucherInnen-Zuwachs

    Während 1990 lediglich „einige Hundert Bürger aus dem Exil und aus Kroatien“ an der Feier teilnahmen,[16] stieg dies über die Jahre (1991: 1.100, 1993: „mehrere Tausend“) massiv an, um 1995 einen Höhepunkt mit 15.000 Personen zu erreichen.[17] Dies wird in der Forschung unterschiedlich erklärt, zumeist vor allem mit den Balkan-Kriegen, dem Zerfall Jugoslawiens, der nationalistischen Politik in Kroatien und dem Zuwenden an die Exil-Communities.

     

    1995 – Jubiläum

    Während Österreich seinen Beitritt zur EU verdaut und mit der Einrichtung des Nationalfonds für die Opfer des NS-Regimes einen wesentlichen Schritt zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit setzte, fand in Bleiburg/Pliberk die bis dahin größte Gedenkfeier statt: 15.000 Personen folgten der Einladung nach Bleiburg/Pliberk zum 50. Jubiläum der „Bleiburg-Tragödie“. [18] Durch die kroatische Regierung (HDZ unter Franjo Tuđman) wurde die Gedenkfeier in Bleiburg/Pliberk auf „alle für Kroatien Gefallene“ erweitert, womit insbesondere „die Toten des ‚Heimatländischen Krieges‘“ mitumfasst sind.[19] Die Feier 1995 wurde auch erstmals im staatlichen Fernsehsender live nach Kroatien übertragen.[20]

    Neue Gedenktafel der ‚Bruderschaft des kroatischen Drachens‘ direkt neben dem Ustaša-Gedenkstein - errichtet 1994, Bild aus 2008.

    1995 – Neue Gedenktafel

    Von der ‚Bruderschaft des kroatischen Drachens‘ (Kroatisch: ‚Družba Braća Hrvatskoga Zmaja‘) wurde 1995 zusätzlich eine Gedenktafel neben dem Gedenkstein errichtet.

    Zu lesen ist darauf:

    „U SPOMEN / BLEIBURŠKIM ŽRTVAMA I / STRADALNICIMA KRIŽNOGA PUTA / ZAPOCETOG NA OVOM MJESTU / 15. SVIBNJA 1945 / HRVATSKA / ĆE SE UVIJEK SJEĆATI / SVOJIH SINOVA I KĆERI / KOJI SU UBIJENI HER SU LJUBILI / SVOJ ROD I DOM HRVATSKI

    ZUM GEDÄCHTNIS / AN DIE TOTEN VON BLEIBURG / UND AN DIE OPFER DES KREUZWEGES / DER AN DIESEM ORT AM 15. MAI 1945 / SEINEN ANFANG NAHM. / KROATIEN / WIRD AUF IMMER SEINER SÖHNE / UND TÖCHTER GEDENKEN / DIE DEN TOD ERLITTEN / WEIL SIE VOLK UND HEIMAT LIEBTEN.

    O 50. OBLJETNICI BLEIBURSKE TRAGEDIJE PODIGOSE BRACA HRVATSKOGA ZMAJA.

    Zum 50. Jahrestag der Bleiburger Tragödie errichtet von der Bruderschaft des kroatischen Drachens.

    15. V 1995“

    Die Bruderschaft ist ein 1905 gegründeter, nationalistischer Geheimbund, 1941 vom faschistischen NDH-Staat aufgewertet, 1946 im sozialistischen Jugoslawien verboten und 1990 wiedergegründet.

    1996 – Schirmherrschaft

    Für die Feier im Jahr 1996 übernahm das kroatische Parlament (Sabor) die Schirmherrschaft über die Gedenkfeier in Bleiburg/Pliberk, womit die Finanzierung der Vorbereitung und Abhaltung der Feier einherging.[21]

     

    1993/1998 - Ustaša-Ikonografie und Marktstände

    Für das Jahr 1993 wurde zum ersten Mal über das massenhafte Auftauchen von faschistischen Symboliken berichtet: Es werden schwarze Hemden getragen, auf schwarzen T-Shirts das „U“ der Ustaša bzw. des NDH-Staates gezeigt, auf Fahnen und Bannern das Schachbrettmuster der Ustaša bzw. des NDH zur Schau gestellt. Erstmals tauchten auch Huldigungen der „Crna legija“ – Schwarze Legion, bezogen auf die Ustaša sowie die SS – auf. [22]

    Für 1998 wurde erstmals die Dominanz von Marktständen, die Ustaša-Andenken verkaufen, festgestellt und auch kritisch festgehalten.[23] So heißt es in einem zeitgenössischen Zeitungsbericht:

    „Am Sonntag konnte man am Loibacher Feld unter den zahlreichen Versammelten auch alte Ustascha und Domobranen sehen, die in ihren Uniformen erschienen, und beim Zugang zum Denkmal wurden auf kleinen Ständen Bilder des Poglavnik [=Führer] der NDH , Ante Pavelic und andere Ustascha-Symbole verkauft.“[24]

    Spätestens im Zuge des Jubiläums 1995 hat die Bleiburg-Feier seinen Charakter grundlegend verändert – sowohl was die Anzahl der TeilnehmerInnen, die Ustaša-Symbolik und auch den Markt-Charakter anbelangt.

    Textänderung am Gedenkstein des Jahres 2004: Statt der kroatischen Armee wird nun der "unschuldigen Opfer der Bleiburger Tragödie" gedacht. Aber nur einige Monate. (Bild aus 2004)

    2004/2005 – Ausbau der Gedenkstätte und Textänderungen am Denkmal

    Im November 2003 trat man erstmals an die österreichischen Behörden mit dem Ziel, die Gedenkstätte in Bleiburg/Pliberk zu erweitern. Marinko Šoša aus dem Vorstand des ‚Bleiburger Ehrenzugs‘ (Počasni Bleiburški Vod, PBV) besorgte die Spenden, die vor allem von der kroatischen Regierung kommen.[25] Nicht zufällig ist die kroatische Regierung seit 2003 wieder unter der Führung der HDZ. Insgesamt spendete die Regierung 125.000 Euro für den Aufkauf weiterer Grundstücke und den Umbau des Denkmals. [26] Das Vorhaben wurde seitens der österreichischen Behörden, insbesondere des Bleiburger Bürgermeisters, mit dem Hinweis auf den Geschichtsrevisionismus auf der Feier und die Gefahr von „neonazistischen Versammlungen“, abgelehnt.[27] Der Vorstand des Bleiburger Ehrenzuges aktivierte auf allen Kanälen Unterstützung für diese Sache – und fand diese sowohl innerhalb der katholischen Kirche, der österreichischen Bundesregierung unter ÖVP-BZÖ als auch der Kärntner Landesregierung unter Jörg Haider (BZÖ). Im März 2004 lag eine Genehmigung vor, im Juni 2004 wurde mit dem Umbau begonnen.[28]

    In einigen österreichischen Zeitungen wird der geplante Umbau kritisiert, auf die problematische Textierung („Ruhm und Ehre der kroatischen Armee“) des Gedenksteins und die Täuschung der Behörden durch die falsche Übersetzung hingewiesen (siehe oben, 1987).[29]

    Um den gewünschten massiven Ausbau der Gedenkstätte um Parkplätze und eine Einfassung des Denkmals sowie eine Art Ständer für die Kränze genehmigt zu bekommen, einigt man sich mit den Behörden auf eine textliche Veränderung. Ab 25. April 2005[30] war auf dem Denkmal (für einige Jahre) zu lesen:

    „U SPOMEN / NA NEDUŽNE ŽRTVE / BLEIBURŠKE TRAGEDIJE / MAI 1945

    ZUM GEDENKEN / AN DIE UNSCHULDIGEN OPFER / DER BLEIBURGER TRAGÖDIE

    PODIGAO POČASNI BLEIBURŠKI VOD, 1987“

    Anders als auf dem 1987 errichteten Gedenkstein wird also für einige Zeit nicht Soldaten oder einer Armee, sondern unschuldiger „Opfer“ gedacht.

    Die wesentlichste Änderung auf dem Gedenkstein war die Veränderung des kroatischen Schachbrett-Musters links neben der Inschrift. Die Flächen wurden farblich ausgefüllt (weiß, rot), sodass seit dieser Gedenksteinsveränderung nun klar das Wappen des Ustaša-Staates und der 13. SS-Division am Denkmal 1:1 zu sehen ist.

    Erneute Textänderung am Gedenkstein, Ende 2005: Nicht mehr den "unschuldigen Opfer der Bleiburger Tragödie" wird gedacht, sondern der "kroatischen Opfer". (Bild aus 2005)

    2005 – Protest und erneute Textänderungen am Denkmal

    Gegen die im April 2005 vorgenommene Änderung am Denkmal musste der ‚Bleiburger Ehrenzug‘ (Počasni Bleiburški Vod, PBV) in Folge massive Kritik einstecken: Sowohl aus dem kroatischen Mutterland als auch den Exil-Communities (USA, Kanada, Australien) hagelte es Beschwerden. Noch im Jahr 2005 wurde der Text am Stein erneut verändert,[31] es heißt nun:

    „U SPOMEN / NA HRVATSKE ŽRTVE / BLEIBURŠKE TRAGEDIJE

    SVIBNJA – 1945 - MAI

    ZUM GEDENKEN / AN DIE KROATISCHEN OPFER / DER BLEIBURGER TRAGÖDIE

    PODIGAO POČASNI BLEIBURŠKI VOD, 1987“

    Das kroatische Schachbrett-Muster links neben der Inschrift bleibt jedoch bestehen, es bleibt also das Wappen des Ustaša-Staates und der 13. SS-Division am Denkmal 1:1 zu sehen.

     

    Die feste Bühne für die Veranstaltung samt Altar und Rednerpult/Ambo wurde erst 2007 errichtet.

    2007

    Auf den neu erworbenen Grundstücken rund um das Denkmal wurde seit Oktober 2006 eine feste Bühne (Kapelle) samt Altar und Rednerpult (Ambo) errichtet und bis zur Feier im Mai 2007 fertiggestellt. Während der Feier am 13. mai 2007 wurde die Kapelle gesegnet (nicht geweiht). Das Geld dafür kam erneut von der HDZ-Regierung sowie kroatischen Exil-Organisationen (USA und Kanada).[32]

    Dritte (und vorerst letzte) Textänderung am Gedenkstein: Es wird wieder auf Kroatisch wieder der "kroatischen Armee vom Mai 1945" gedacht, die österreichischen Behörden und Medien bekommen auf Deutsch "Gefallene Kroaten" vorgesetzt.

    2008 – Rück-Veränderung des Denkmals

    Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt - eventuell schon 2007, spätestens 2008 - wurde der Text auf dem Denkmal wieder zurück-verändert. Zum mittlerweile dritten Mal. Unbekannt ist auch, ob die Behörden hier eingeweiht waren oder ob man die Textänderung diesmal einfach unauffällig durchgeführt hat- Zu lesen ist seither und bis heute: „U ČAST I SLAVU / POGINULOJ / HRVATSKOJ VOJSCI / SVIBANJ 1945. ZUM GEDENKEN / AN DIE / GEFALLENEN KROATEN / MAI 1945 PODIGAO MILODARIMA P. MILOŠ 1987“ Die wörtliche Übersetzung der kroatischen Inschrift lautet (wieder): „Zu Ruhm und Ehren der gefallenen kroatischen Armee“ Die Übersetzung der Widmung ist eine Mischung der früheren Widmungen und lautet auf Kroatisch: „Errichtet durch Spenden von P. Miloš 1987“

    Das Schachbrett-Muster links neben der Inschrift wird jedoch nicht entschärft, es bleibt das Wappen des Ustaša-Staates und der 13. SS-Division am Denkmal zu sehen.

    Erfolgreiche Täuschungen

    Schlussendlich hat der "Bleiburger Ehrenzug" die österreichischen Behörden und die österreichischen Medien mittlerweile schon zweimal erfolgreich getäuscht: Einmal 1987, als man die behördliche Auflage, der Gedenkstein dürfe nicht der "kroatischen Armee (von Mai 1945)" gewidmet sein, durch eine durch eine 'falsche' Übersetzung umgangen hat. Ein zweites Mal 2004 als man eine Baubewilligung für Erweiterung und Bühne haben wollte, diese aber mit Hinweise auf revisionistische Tendenzen nur bekam, als man die Textierung am Stein "entschärfte" - gleichzeitig aber das weiß-schwarze Wappen gegen ein weiß-rotes Wappen austauschte, womit der Bezug zum NDH-Staat im Grunde noch klarer wurde.
    Visualisierung "Kroatischer Soldatenfriedhof"

    2010/2017 – Errichtung Kroatischer Soldatenfriedhof und Gebeine-Transport

    Zur umfassenden Neugestaltung der Gedenkstätte durch den 'Bleiburger Ehrenzug' gehört auch der Soldatenfriedhof, der hinter dem Denkmal angelegt werden soll. Das Grundstück dafür wurde bereits 2006 vom Verein angekauft. Den österreichischen Behörden wird der Plan einen Friedhof zu errichten erstmals 2010 mitgeteilt. Seitens der Gemeinde Bleiburg/Pliberk hatte man keine Einwände gegen den Plan und den konkreten Bau. Lediglich das für Kriegsgräber zuständige 'Österreichische Schwarze Kreuz' (ÖSK) äußerte jedoch Bedenken in Hinblick auf die angedachte Umbettung der Soldatengräber. Nichtsdestotrotz wurde 2013 mit dem Bau der Umfriedung für den Friedhof begonnen und zu einem unbekannten Zeitpunkt eine Grube für die Gebeine ausgehoben.

    In einer Publikation des Bleiburger Ehrenzugs aus 2009 ist eine Visualisierung des "Kroatischen Soldatenfriedhofs" abgedruckt. In der Visualisierung sind die Grabsteine der Gräber von Ustaša- bzw. NDH-Soldaten in Unterloibach/Spodnje Libuče und Eisenkappel/Železna Kapla eingefügt. (Der dritte Stein lässt sich nicht klar zuordnen, denkbar wäre das Soldatengrab in am Friedhof von Völkermarkt/Velikovec.) Offenbar ist es der Plan die auf diesen zwei Friedhöfen begrabenen Gebeine zu exhumieren, die dort befindlichen Grabsteine zu entfernen und zu einem "Kroatischen Soldatenfriedhof" zusammenzulegen.

    Zudem wird im Umfeld des 'Ehrenzugs' die Idee ventiliert, Gebeine aus Slowenien nach Bleiburg/Pliberk bringen zu wollen.

    Ziel ist es offenbar, den konstruierten Mythos der „Bleiburger Tragödie" demnach genau an diesem Ort hunderttausende Landsleute bestialisch ermordet worden seien, auch endlich mit tatsächlichen Knochen untermauert werden.

    Der aktuelle Status dieses Vorhabens ist unbekannt. Seitens der Gemeinde Bleiburg/Pliberk und Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt/Velikovec beteuert man, das Vorhaben sei gestoppt und die bereits erteilten Widmungen wären zurückgezogen worden. Seitens der katholischen Kirche Kärntens besteht man darauf, der Errichtung eines Ossariums nicht zustimmen zu wollen. Im Mai 2017 antwortete Wolfgang Sobotka (ÖVP), damals Innenminister, heute Erster Präsident des Nationalrats, dass die Gräber am Friedhof von Unterloibach/Spodnje Libuče unter das Kriegsgräbergesetz und daher in die Zuständigkeit des Bundes fallen und dass gleichzeitig kein Antrag auf eine Exhumierung und Umbettung vorliegt.[33] Anfang 2018 behaupteten die örtlichen Behörde zudem, die 2013 ausgehobene Grube für die Gebeine sei 2017 wieder zugeschüttet worden - was tatsächlich nicht der Fall ist.

    Man wird sehen, wie es mit dem "Kroatischer Soldatenfriedhof" weitergeht. Man muss befürchten, dass auch beim Friedhof wiedermal alle dagegen sind aber niemand etwas dagegen tut.

    Das Kriegsgräbergesetz (BGBl. 175/1948) macht die Verlegung von Kriegsgräbern tatsächlich ganz einfach wenn es einen würdigen neuen Ort gibt (§3, Abs. 1): Es braucht nur die Zustimmung des Innenministeriums und des Sozialministeriums (§ 3, Abs. 2). Seit 18.12.2018 sind beide Ministerien in FPÖ-Hand.

    Grundstücke

    Nebenstehend finden sich zwei Pläne der Grundstücke: eine aus dem Kärntner Geo-Informations-System (gis.ktn.gv.at), eine von der Homepage des Bleiburger Ehrenzugs. Die genaue Bezeichnung und Benennung der Grundstücke im Grundbuch ist dabei nicht exakt gleich, auch die Umrisse sind leicht verschieden. Die Angaben der Jahreszahlen in der Ehrenzug-Grafik stimmen aber mit dem Grundbuch überein.

    Auffällig ist, dass es dem Ehrenzug gelang zwischen 2004 und 2008 die Grundstücksfläche von 2.080 Quadratmeter auf 29.800 Quadratmeter, und damit auf das fast 15-fache, zu steigern. Der letzte solche Erwerb fand erst 2008 statt: Mit Kaufvertrag vom 1.8.2008 verkaufte die staatliche Eisenbahn dem 'Bleiburger Ehrenzug' - pun intended - zwei Grundstücke.

    Das konnte natürlich nur mit Unterstützung der örtlichen Behörden geschehen, die Widmungen und Baubewilligungen entsprechend auszustellen haben. So waren die Grundstücke zuvor als Grünfläche/Felder (Wiesen, Weiden) bezeichnet, aktuell gibt es Widmungen für die Gedenkstätte und Baubewilligungen für die Bühne/Kapelle. Die Behörden tun hingegen so, als wäre die Gedenkstätte bereits seit den 1950ern unverändert vor Ort oder überhaupt vom Himmel gefallen.

    Quellen

    [1] Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 243.

    [2] Čvrljak, Carla: ‚Die Tragödie von Bleiburg.‘ Zwischen Kult und Wahrheit. Dipl.arb. Uni Wien, 2015, S. 54.

    [3] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1159.

    [4] https://www.posavski-vremeplov.com/suzna-dolina/po%C4%8Dasni-bleibur%C5%A1ki-vod/

    [5] Hauptsitz in der Ferenčica 14, Büro in der Savska 56, beides in Zagreb, vgl. http://www.radiovrh.ca/pages/bleiburg_priopcenje_lipanj_2009.html

    [6] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1159; Čvrljak, Carla: ‚Die Tragödie von Bleiburg.‘ Zwischen Kult und Wahrheit. ipl.arb. Uni Wien, 2015, S. 54.

    [7] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1159.

    [8] Pavlaković, Vjeran: Red stars, black shirts: Symbols, Commemorations, and contested histories of World War Two in Croatia. In: The National Council for Eurasian and East European Research Working Papers, 15 September 2008, S. 21.

    [9] Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 230.

    [10] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1159. Čvrljak, Carla: ‚Die Tragödie von Bleiburg.‘ Zwischen Kult und Wahrheit. Dipl.arb. Uni Wien, 2015, S. 54.

    [11] DÖW-Homepage: Pavla Apovnik: Am nächsten Tag fanden wir ihn – tot. Abrufbar unter: https://www.doew.at/erinnern/biographien/erzaehlte-geschichte/nach-kriegsende/pavla-apovnik-am-naechsten-tag-fanden-wir-ihn-tot

    [12] Pavlaković, Vjeran: Red stars, black shirts: Symbols, Commemorations, and contested histories of World War Two in Croatia. In: The National Council for Eurasian and East European Research Working Papers, 15 September 2008, S. 21.

    [13] Pavlaković, Vjeran: Red stars, black shirts: Symbols, Commemorations, and contested histories of World War Two in Croatia. In: The National Council for Eurasian and East European Research Working Papers, 15 September 2008, S. 21.

    [14] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1159.

    [15] Homepage des Bleiburger Ehrenzugs/Počasni Bleiburški Vod/PBV, mittlerweile offline (Zugriff: 2.7.2015)

    [16] Vjesnik, zit. n. Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 230. Ähnlich Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1161.

    [17] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1161.

    [18] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1161.

    [19] Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 229.

    [20] Homepage des Bleiburger Ehrenzugs/Počasni Bleiburški Vod/PBV, mittlerweile offline (Zugriff: 2.7.2015)

    [21] Homepage des Bleiburger Ehrenzugs/Počasni Bleiburški Vod/PBV, mittlerweile offline (Zugriff: 2.7.2015)

    [22] Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 252. Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1161. Čvrljak, Carla: ‚Die Tragödie von Bleiburg.‘ Zwischen Kult und Wahrheit. Dipl.arb. Uni Wien, 2015, S. 55.

    [23] Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 232 und 252.

    [24] Radonić, Ljiljana: Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards. Frankfurt/Main, 2010, S. 232.

    [25] Homepage des Bleiburger Ehrenzugs/Počasni Bleiburški Vod/PBV, mittlerweile offline (Zugriff: 2.7.2015); Čvrljak, Carla: ‚Die Tragödie von Bleiburg.‘ Zwischen Kult und Wahrheit. Dipl.arb. Uni Wien, 2015, S. 55

    [26] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1162. Čvrljak, Carla: ‚Die Tragödie von Bleiburg.‘ Zwischen Kult und Wahrheit. Dipl.arb. Uni Wien, 2015, S. 55.

    [27] Homepage des Bleiburger Ehrenzugs/Počasni Bleiburški Vod/PBV, mittlerweile offline (Zugriff: 2.7.2015)

    [28] Homepage des Bleiburger Ehrenzugs/Počasni Bleiburški Vod/PBV, mittlerweile offline (Zugriff: 2.7.2015)

    [29] Neue Kärntner Tageszeitung/KTZ, 4.92004, S. 6: Kroatien will in Bleiburg Ustascha-Denkmal bauen. Kleine Zeitung, 4.9.2004, S. 20: Ustascha-Kämpfer wird Denkmal errichtet. Kronen-Zeitung, 4.9.2004, S. 22: Kroatien plant Umbau des Ustascha-Denkmals - Aufregung um Projekt in Bleiburg. Kurier, 4.9.2004, S. 10: Bleiburg: Kein Problem mit Ustascha-Fans - Bürgermeister: "Die Wirte profitieren". Neue Kärntner Tageszeitung/KTZ 5.9.2004, S. 22: Ustascha-Denkmal: Haider stimmt zu, SP hat Einwände.

    [30] https://www.hkv.hr/izdvojeno/vai-prilozi/m-o/nuernberger-tomislav/4023-bleiburg-metamorfoza-spomenika.html bzw. PPT

    [31] https://www.hkz-kkv.ch/vukusic_feljton_bleibur_hrvatski_list.php

    [32] Kolstø, Pål: Bleiburg: The Creation of a National Martyrology. In: Europe-Asia Studies, Jg. 62, H. 7, 09/2010m S. 1153-1174, hier S. 1162. Siehe auch: Kutlesa, Ante et al: Bleiburg - tragedija i nada. Zagreb, 2008, S. 54.

    [33] https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_11776/index.shtml